Editorial

Dieses Jahr ist die Nacht der 1000 Fragen erneut in der Bieler Altstadt zu Gast. Die sechste Ausgabe des Fragefestivals — die zweite unter der neuen Projektleitung — spinnt den Faden weiter und widmet sich wieder dem Thema Zeit. In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Wiederholung. Das menschliche Gehirn wäre ohne Wiederholung kaum funktionsfähig, einE SportlerIn ohne Training nicht erfolgreich, Routine und Alltagsrituale geben uns Sicherheit. Gleichzeitig kann Wiederholung zur Belastung werden und sogar krank machen. Doch gerade in der Musik oder der Bildenden Kunst kann Wiederholung beflügeln und etwas sehr Kreatives sein. Ausgehend von diesen vielen Facetten und der Annahme, dass was sich wiederholt, bereits eine Form der Veränderung in sich trägt, fragen wir uns: Ist Wiederholung Veränderung?

Wir laden dich ein, anhand von verschiedenen künstlerischen Projekten, Konzerten, Ausstellungen, Theateraufführungen, Workshops und Lesungen über die Fragen von heute und morgen nachzudenken. Die Nacht der 1000 Fragen bietet ihren BesucherInnen und AkteurInnen eine Plattform für Reflexion und Austausch, einen Ort der Begegnung, Entdeckung und des Dialogs.

Diese Nacht kann auf verschiedenste Arten erlebt werden. Denn die Nacht ist eine Nacht ist eine Nacht. Die Nacht der 1000 Fragen findet während zwölf Stunden, der Dauer einer Nacht, statt. Dieses Jahr stimmt das nicht ganz, denn die Nacht hat dreizehn Stunden. Die Umstellung zur Winterzeit ermöglicht uns, die letzte Stunde zu wiederholen. L’heure, c’est l’heure, c’est l’heure...

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